Der Kampf um die Stabilität der Währungen in Europa
Beschreibung
Eine grundlegende politisch-ökonomische Analyse des Maastrichter Vertrages und der Europäischen Währungsunion aus dem Jahr 1993. Wilhelm Nölling, ehemaliger Präsident der Landeszentralbank Hamburg und Hamburger Finanz- und Wirtschaftssenator, untersucht kritisch die Stabilität der Währungen in Europa.
In diesem Buch stellt Nölling bereits 1993 die Frage: “Was tun, wenn Maastricht scheitert?” und kommt zu dem Ergebnis, dass die Währungsunion grundlegende Probleme aufweist. Er analysiert die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der entstehenden Europäischen Währungsunion und warnt vor den Folgen einer unzureichend durchdachten Währungsintegration.
Das Buch ist ein wichtiges Zeitdokument der Euro-Kritik der ersten Stunde und zeigt die Perspektive eines renommierten Ökonomen und Praktikers auf die Herausforderungen der europäischen Währungsintegration. Nölling gehört zu den frühen Warner vor den Risiken der Währungsunion und seine Analyse hat sich in vielen Punkten als vorausschauend erwiesen.
Wilhelm Nölling ist promovierter Volkswirt und war von 1982 bis 1992 Präsident der Landeszentralbank Hamburg. Zuvor war er Hamburger Senator für Finanzen (1978-1982), für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft (1976-1978) sowie Gesundheits-Senator (1974-1976). Von 1969 bis 1974 war er Mitglied des Bundestages.